Willkommen bei di-lemmata!

di-lemmata ist ein völlig neues Projekt für die computergestützte Analyse literarischer Texte. Es vereint linguistische Konzepte mit modernen Programmiertechniken und bietet somit eine Vielzahl von Möglichkeiten, literaturwissenschaftliche Hypothesen und Fragestellungen online zu überprüfen.

Die Bibliothek von di-lemmata umfaßt zur Zeit folgende Werke:

Gottfried August Bürger (Gedichte)
Johann Wolfgang von Goethe (Gedichte letzter Hand; West-östlicher Divan)
Friedrich von Schiller (Gedichte)
Friedrich Hölderlin (Gedichte)
Ludwig Uhland (Gedichte)
Joseph von Eichendorff (Gedichte und Epen)
August Graf von Platen (Gedichte)
Annette von Droste-Hülshoff (Gedichte)
Heinrich Heine (Gedichte)
Nikolaus Lenau (sämtliche Gedichte)
Eduard Mörike (sämtliche Gedichte)
Friedrich Hebbel (sämtliche Gedichte)
Gottfried Keller (Gedichte)
Conrad Ferdinand Meyer (sämtliche Gedichte)
Hugo von Hofmannsthal (Gedichte)
Rainer Maria Rilke (Gedichte)
Georg Trakl (sämtliche Werke)
Georg Heym (sämtliche Werke)
Alfred Lichtenstein (sämtliche Werke)

Weitere Werke sind in Vorbereitung.

Im Unterschied zu den meisten bestehenden Projekten dieser Art sind bei di-lemmata alle Texte linguistisch erschlossen, d. h., der gesamte Wortschatz eines Korpus in der di-lemmata-Bibliothek steht dem Benutzer über lemmatisierte Wortlisten zur Verfügung. Auf dieser Grundlage lassen sich vielfältige Untersuchungsansätze bei der Arbeit mit literarischen Werken realisieren, wobei ein breites Spektrum an Sortier- und Filter-Optionen zur Unterstützung bereit steht.

Einen weiteren Grundpfeiler von di-lemmata stellt die Konkordanz-Funktion dar. Mit diesem Werkzeug wird der Anwender in die Lage versetzt, ausgedehnte Kontextuntersuchungen zu einem oder mehreren Schlüsselwörtern durchzuführen. Die Ergebnisse werden in Form von KWIC-Indizes präsentiert, deren Inhalte mit Hilfe flexibler Ein- und Abgrenzungsmöglichkeiten an individuelle Fragestellungen angepaßt werden können.

Bisher konkurrenzlos (so weit wir sehen) ist die Option, Textkorpora auf Wortschatzebene miteinander zu vergleichen. Der Benutzer kann z. B. die (Teil-)Wortschätze eines einzelnen Autors, verschiedener Autoren oder aber die Gesamtwerke mehrerer Literaten einander gegenüberstellen, wobei das Programm wiederum eine Reihe von Konfigurationsoptionen anbietet. Bei di-lemmata wird eine solche Arbeit nicht nur erheblich erleichtert, sondern online überhaupt erst ermöglicht.

Wir laden Sie herzlich ein, sich bei di-lemmata in Ruhe umzusehen und die Möglichkeiten näher kennenzulernen. Bevor Sie jedoch die Bibliothek betreten, sollten Sie zunächst die (kurz gehaltenen) technischen Hinweise beachten. In der Bibliothek selbst finden Sie ausführliche Erläuterungen zur Bedienung der Programmfunktionen in den anschaulichen Hilfetexten.

Eine Beschreibung des Projektes insgesamt sowie eine Darstellung seiner literaturwissenschaftlich-linguistischen Grundlagen können Sie in der sehr empfehlenswerten Einführung nachlesen.